Hiermit möchten wir uns einem der wichtigsten aber auch zugleich schwersten Themen und Herausforderungen zuwenden und zwar in Form eines Zusatzmoduls (Modul 5), welches wir ab Oktober 2025 als Pilotprojekt bis Dezember 2026 kostenlos anbieten werden. Hierzu möchten wir Schulen aller Klassen ansprechen.
Wie wir aus der Evaluation unserer Kursformate schnell erkannt haben, lernen die Kinder und Jugendlichen, die in unseren Modulen vermittelten Inhalte sehr schnell. Allerdings stoßen sie auf die Problematik, dass weder LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen noch Eltern an diesen Kursen teilnehmen und dadurch oftmals das nötige Verständnis und Wissen fehlt, die Kinder weiter zielführend und vor allem gemeinsam anzuleiten. Im schlimmsten Fall hören die Kinder vier unterschiedliche Vorgaben, wie sie sich in bestimmten Situationen zu verhalten haben. Das Resultat ist oft Verzweiflung, Frustration, mangelndes Vertrauen, das Gefühl alleine mit seinen Problemen zu sein und alles falsch zu machen, egal wie man es macht. Schlussendlich hören die Kinder gar nicht mehr erst zu und handeln wie zuvor auch. Die einen bleiben in ihrer Opferrolle hängen, einige resignieren, die anderen leben die natürliche Sortierung nach dem Recht des Stärkeren.
Das möchten wir mit unserem Modul 5 zukünftig verhindern! Das Modul 5 ist natürlich für alle freiwillig und soll in unserem Fachzentrum für Gewaltprävention in Walldorf oder an einem anderen neutralen Schulungsort stattfinden. Dieses Modul wird von uns vollständig angeleitet und moderiert werden und sollte ebenfalls auch als Austausch betrachtet werden. Hier werden unter anderem die Inhalte der 4 Module erläutert und zusammengefasst, die die Kinder zuvor durchlaufen haben. Es werden aber auch Erklärungen geliefert, warum die Kinder handeln sollten wie wir es unterrichten. Denn eine der am häufigsten getätigten Mitteilungen aller Beteiligten war die Aussage, man wisse nicht wie man in den unterschiedlichen Situationen reagieren solle.
Das wollen wir nun ändern und übernehmen die Zusammenführung der Gruppen und bieten funktionale Lösungsvorschläge. Bei Einrichtungen mit einer negativen festgefahrenen Vorgeschichte können wir auch MediatorInnen oder/ und unterschiedlichstes Beratungspersonal zur Lösung in das Modul einbringen. Mit dem Angebot des Modul 5 in Ihrer Einrichtung ist dann auch endgültig Schluss mit Darstellungen, man würde sich nicht oder nicht ausreichend kümmern, man hätte keine AnsprechpartnerIn oder man hätte keine Ahnung gehabt was man hätte machen können. Egal ob LehrerInnen, Eltern oder PädagogInnen, jeder entscheidet für sich, kann aber bei Nichtteilnahme die Verantwortung nicht weiter bei anderen suchen.
Aber das Modul 5 hat noch viele weitere positive Nebeneffekte wie zum Beispiel, dass jede/r Teilnehmer oder Teilnehmerin die Möglichkeit hat, seine persönliche Sicherheit und Selbstbehauptung zu verbessern. Aber auch in einen direkten und vor allem persönlichen Dialog mit den anderen Bereichen und TeilnehmerInnen zu treten (kein Zoom oder andere Onlineformate). Nur das hierdurch erzeugte gegenseitige Verständnis wird in Zukunft die Grundlage einer offenen aber auch fairen Kommunikation unter den Erwachsenen sein, in der die TeilnehmerInnen zusammen und zum Wohle der Kinder an einem Strang ziehen und auch wissen worauf es ankommt. Selbst wenn nicht alle Personen teilnehmen, wird die Masse nicht nur zusammen interagieren, sondern für das gemeinsame Ziel zusammenarbeiten. Denn nur so gewinnen alle, was der Kern unserer Module ist. Als neutrale Einrichtung haben wir nicht nur Zugang zu allen Teilnehmergruppen, sondern bilden auch einen zusätzlichen Anlaufpunkt, wenn es doch im Nachhinein zu Schwierigkeiten kommt. Ob persönlich bei Ihnen vor Ort, telefonisch oder in unserem Fach- und Ausbildungszentrum in Walldorf. 100% Diskretion und Professionalität sind Ihnen stets versichert.